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NEUBAU | HEILIGENHAUS | Familienzentrum

  • NEUBAU | HEILIGENHAUS | Familienzentrum
    Neubau
  • Bauherr: Stadt Heiligenhaus
    VGV Verfahren
    1.Preis
Kenndaten

Bruttogrundfläche: 1.600 m²
Nettoraumfläche: 1.330 m²

Projektpartner

Landschaftsplanung: Büro Drecker, Bottrop-Kirchhellen
Statik: Ingenieurbüro Beyer, Essen

Veröffentlichung

www.lokalkompass.de/heiligenhaus
www.waz.de/staedte/heiligenhaus
www.sport-jugend-kultur.de

Projektbeschreibung

Das 1972 errichtete und zurzeit leerstehende ehemalige Schulgebäude soll zur Folgenutzung in eine wohnortnahe und niederschwellige Bildungs- und Beratungseinrichtung in Verbindung mit dem Familienzentrum der ev. Kirche (4 gruppiger Kindergarten) umgestaltet werden. Das Gebäude besteht aus zwei mehrgeschossigen, im Splitlevel-Typus konzipierten Nutzungseinheiten, die mit einem gläsernen Erschließungsbereich verbunden sind. Dieser Bereich soll mit dem Neubau eines Multifunktionsraumes erweitert werden.Ziel ist dieses Gebäude zu erhalten und energetisch besonders unter Beachtung von Klimaschutzzielen des Bundes aufzuwerten um mittels einer Aufzugsanlage und verschiedenen Zugangsmöglichkeiten zur Erreichbarkeit aller unterschiedlichen Level, die Barrierefreiheit zu garantieren.

Programmziele

Programmziele: Die Sanierung dieser Einrichtung führt zu einer besonderen und auch zu einer überregionalen Wahrnehmung weil hier verschiedene Nutzungen miteinander angeordnet sind, die bisher an unterschiedlichen Standorten im Stadtteil verteilt waren. Eine vergleichbare Bündelung war bisher nicht vorhanden. Diese Nutzungsvielfalt wird eine besondere Wirkung für die Integration haben und sich besonders im Stadtteil Oberilp als auch im übrigen Stadtgebiet Heiligenhaus hervorheben. Als städtebaulicher Impuls soll dieses Angebot durch weitere Institutionen ergänzt werden.Der Stadtteil Oberilp ist gekennzeichnet durch eine im Vergleich zum übrigen Stadtgebiet extrem hohe Zahl von BewohnerInnen mit Migrationshintergrund und anderen sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen. Insbesondere bei der Bildung im Elementar- und Primarbereich bestehen spezielle Herausforderungen, wie die extrem unterdurchschnittliche Vergabe von Gymnasialempfehlungen bei SchülerInnen des Stadtteils.Die Stadt möchte mit dem innovativen Qualitätsanspruch einen konzeptionell und baulich anspruchsvollen Meilenstein umsetzen, der zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil durch die städtebauliche Einbindung in das Wohnumfeld gelingen soll.